#42: 5 Dinge, die ich verändern werde, um aus dem ständigen Funktionieren auszusteigen

Shownotes

In dieser Folge nehme ich dich mit in meine Auszeit auf Kreta und teile fünf Entscheidungen, die ich dort für mich getroffen habe.

Eine Frage für dich: Welche Veränderung würde dir gerade mehr Luft und Lebensfreude schenken?

Buch zum Thema Achtsamkeit und Meditation: Jon Kabat-Zinn: Achtsamkeit und Meditation im täglichen Leben

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Transkript anzeigen

00:00:03: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge Klarin Chaos.

00:00:08: Schön, dass du wieder hier bist!

00:00:09: Ich heiße Lisa, ich bin seit zehn Jahren Yoga-Lehrerin die Gründerin von Monkey Yoga und teile hier alltägliches aus meinem Leben als Unternehmerin Mutter von drei Kindern und ja, teile einfach was mich gerade so beschäftigt.

00:00:26: und ich bin zurück aus meiner Osside auf Kreta.

00:00:31: Ich war jetzt insgesamt sechs Nächte letzte Woche ganz alleine für ein Yoga und Coaching Retreat auf der Südseite von Kreta.

00:00:41: Und durfte dort in einer wunderschönen Villa mit Blick aufs Meer, mit einer Gruppe an zwölf Frauen Zeit verbringen, die ich alle dort erst kennengelernt habe!

00:00:52: Ich wurde eingeladen von der lieben Mareyle Braun.

00:00:55: Die habe ich letzte Woche in meinem Podcast zu Gast gehabt und ja, es war relativ kurzfristig!

00:01:02: Ich habe aber gemerkt in den letzten Wochen dass mir das wahnsinnig gut tun könnte.

00:01:07: so eine Aussight und gerade der Titel Juga & Coaching hat mich sehr angesprochen weil ich nicht nur natürlich gerne Yoga praktiziere sondern auch gerne ein bisschen Input haben wollte.

00:01:20: zu dem Punkt wo ich gerade stehe Ja, ich kann schon vorweg sagen.

00:01:25: Ich habe fünf ganz große Entscheidungen für mich getroffen.

00:01:29: Die Zeit dort hat sehr viel für mich verändert und hat mich an einen Punkt gebracht, an dem ich seit bestimmt zwanzig Jahren in meinem Leben nicht mehr war – vielleicht sogar noch länger!

00:01:42: Also die Auszeit verlief anders als geplant.

00:01:46: Ganz anders aber dazu gleich noch mehr.

00:01:50: Ich war vorab mega gestresst und habe mich auch sowohl vom Organisatorchen, aber auch mit Teil überhaupt nicht auf dieser Auszeit vorbereitet.

00:02:02: Das heißt ich hab bis zuletzt extrem viel gearbeitet Damit zu beschäftigen, was muss ich einpacken?

00:02:12: Was kommt in den Koffer.

00:02:13: Was will ich eigentlich mitnehmen?

00:02:15: Was erwartet mich vor Ort?

00:02:17: Das Einzige, was ich gemacht hatte einen Tag vorher war, zu gucken wie es wetter wird und da habe ich schon gesehen oh Herr!

00:02:23: Es wird nicht ganz so gut, wie ich mir das erhofft hatte.

00:02:26: Es wird regnen und es wird kalt sein und vielleicht haben wir wirklich Pech und wir sehen kaum die Sonne.

00:02:32: Und das heißt, ich habe dann zum Glück in meinen Koffer eine richtig gute Regenjacke eingepackt.

00:02:36: Gute Schule und einige dicke warme Pullis.

00:02:40: Für dich auch enorm dankbar war dann als ich dort unterwegs war, als ich da dort war.

00:02:46: Ich hab an dem Tag selbst, an dem am Ende geflogen bin, mein Koffer gepackt.

00:02:51: Normalerweise bin ich immer ein bisschen frühzeitiger dran aber es war so vollgepackt.

00:02:56: die Kinder der Haushalt... Die Arbeit haben hier keinen Raum gelassen und so ja war's wirklich kurz vor knapp.

00:03:03: Der Pfleger hat um zwölf Uhr ist er um zwelfuhr abgehoben von Stuttgart und ich habe um neun Uhr morgens den Koffern gepacket Und ich hab intuitiv gedacht Ich möchte Bücher einpacken und wusst aber nicht so recht, was ich einpacken soll.

00:03:19: Und ich neige dazu wenn ich irgendwo in Buchtipps sehe dass ich Bücher bestelle auch wenn ich noch einen Stapel an Büchern vor mir habe und dann leg diese Bücher ungelesen auf einen großen Staple und irgendwann komme ich gleich mal dazu diesen Stapl abzuarbeiten.

00:03:38: Genau, der Stapel war also vor meinen Augen als ich in Allerhektik gepackt habe.

00:03:42: Und ich hab die zwei obersten Bücher geschnappt – das war einmal ein Buch von John Kabat-Sinn, Achtsamkeit im Alltag finden durch Meditation.

00:03:53: und ich dachte irgendwie, ich hätte das schon mal gelesen, aber dann während des Urlaubs festgestellt ... Ich habe das Buch noch nicht einmal aufgeschlagen!

00:04:00: Und ein zweites Buch,

00:04:01: d.h.,

00:04:01: glaube ich, Dankbarkeitsjournal You get what you manifest form.

00:04:07: Das habe ich auf irgendeiner Kooperationsreise geschenkt bekommen, war noch original verpackt und hab es in meiner Hand gepackt.

00:04:16: Und dann saß ich im Flugzeug und hatte Zeit weil man hat ja auch keinen Empfang, kein Internet und habe diese beiden Bücher aufgeschlagen wie angeschaut Und schon als wir dann abgehoben sind und ich in der Luft war, habe ich gemerkt wieder so ein Stein von mir abfällt.

00:04:35: So eine ganz große Last weil ich merkte so krass!

00:04:39: Ich hab die ganzen letzten Wochen nicht einmal in Ruhe durchgeatmet.

00:04:43: Ich hab ständig tausend Gedanken gleichzeitig im Kopf gehabt und kam gar nicht mehr zur Ruhe.

00:04:51: Dieses Gefühl von den Gedankenkreisen immer schneller und schneller Also wie in so einer krassen Abwärtsspirale.

00:04:59: Das Gefühl hatte ich wochenlang und da saß ich dann im Flugzeug und habe dieses Buch aufgeschlagen, Erksamkeit finden im Alltag und hab wirklich mir Zeit genommen das Buch anzufangen und zwar nicht mit dem Ziel es durchzulesen sondern wirklich Wort für Wort zu spüren, so lesen aufzunehmen.

00:05:17: und es hat's so gut getan und das Buch hat so krass mit mir resoniert als hätte mich das Buch gerufen in der Moment Was genau das, was ich gerade brauchte um mir klar zu machen.

00:05:27: Lisa du kannst so nicht weitermachen.

00:05:29: Das kann nicht dein Lebensinhalt sein mit so einem Tempo durch deinen Leben und den Alltag zu erhetzen wie du es in den letzten Jahren getan hast.

00:05:40: Und das Journal auf der anderen Seite ist wunderschön aufgebaut.

00:05:45: also erst mal gibt es hier sozusagen ein Part meine Bucketlist für die nächsten drei Monate Und dann ist es in Tage aufgeteilt.

00:05:55: Das heißt also, man legt sich jeden Tag erst mal fest.

00:05:58: so wie fühle ich mich denn heute als Barometer?

00:06:02: Dann wofür bin ich heute dankbar?

00:06:05: Dann heißes Self-Love Action of the Day!

00:06:07: Also was habe ich für meine eigene Selbstfürsorge heute gemacht?

00:06:10: oder was mache ich noch?

00:06:11: Das ist mir heute wichtig.

00:06:13: und dann Mantra das Tages... ...und dann noch die Prius eins zwei drei.

00:06:19: Das ist so eine Struktur, bei der ich gemerkt habe genau das brauche ich um meinen Fokus nicht von morgens direkt auf die ganzen Tudus des Tages zu lenken sondern erst mal ein Schritt zurückzutreten mir klar zu werden wie froh ich sein kann.

00:06:35: Wie dankbar Ich bin über das Leben dass ich haben darf und dann mit Achtsamkeitsüberlegen wie verbringe ich heute den Tag?

00:06:42: Und was mache ich heute?

00:06:45: Ja... Also sehr viel Zeit gehabt in den Tagen auf Kreta, um mal wieder so ein bisschen Revue passieren zu lassen.

00:06:55: Wie es mir eigentlich gerade geht, woher mein Stress und meine innere Anspannung eigentlich kommen und mit was ich die letzten zehn Jahre so eigentlich verbracht habe.

00:07:07: Denn wir hatten vor Ort fast nur Regen.

00:07:10: also es hat wirklich fast jeden Tag dauerhaft geschüttet und gewittert geblitzt und gedonnert Vielleicht habt ihr es auch mitbekommen, die Welt ist untergegangen.

00:07:19: Genau auf dieser Insel Kreta wo ich war, fünfhundert Liter pro Quadratmeter sind da teilweise an Regen runter gekommen und das war unfassbar!

00:07:30: Und ich habe mich nicht einmal in dieser Zeit geärgert sondern es war für mich ein Zeichen-Stickseilfügung wie auch immer man es nennen möchte dass ich selbst hier gerade bin, um zu entschleunigen und nicht um wieder Aktionen, Action zu haben.

00:07:46: Und die Insel zu erkunden, sondern das ist meine Zeit, um das zu tun was ich all die Jahre mir selbst nicht erlaubt habe auf dem Sofa liegen, Buchlesen mich besinnen auf das was mir eigentlich wichtig ist in meinem Leben und dieses krasse Entschleunigungen.

00:08:04: Ich hab' mir in den letzten zehn Jahren nicht einmal so richtig erlaubт auf dem SOFA zu legen rauszuschauen das weiter zu beobachten und nur ... ja, einfach nur zu chillen.

00:08:16: Einfach nur zu entspannen!

00:08:17: Das ist einfach etwas was in meinem Leben nicht vorkam und nicht erst seitdem ich Kinder habe also unsere große Tochter ist jetzt acht sondern schon weit aus länger mein ganzes Leben auch davor bestand nur darin zu arbeiten meinen sozial leben durchzuplanen zum sport zu gehen Haushalt zu organisieren und dass Tag für tag immer wieder aufs neu Ich chill einfach auf dem Sofa, ich guck raus, gab's nicht.

00:08:41: Und das war so eine Erzwangspause.

00:08:43: jetzt auf Kreta und es war unfassbar schön dieses Gefühl!

00:08:48: Es gab nichts anderes zu tun – wir hatten zum Glück ne wahnsinnig schöne Villa, ja?

00:08:52: Mareiles Villa auf dem Berg in Kreta.

00:08:57: Es waren tolle andere Frauen dabei aber... Alle Frauen hatten so ein bisschen das Bedürfnis, einfach auch Zeit mit sich selbst zu verbringen.

00:09:03: Das heißt es war nicht irgendwie Party und Action und Highlights sondern wir haben uns immer wieder getroffen, wir haben auch miteinander gesprochen und Kaffee getrunken.

00:09:12: aber dazwischen waren noch ganz viele Zeiten wo wir einfach zur Ruhe gekommen sind.

00:09:15: Morgens ging's um acht Uhr los mit einer gemeinsamen Yoga Praxis danach gab's einen super leckeres Frühstück und um siebzehn oder dreißig gab's die nächste Yoga Praxis Und ich hatte eine Coaching-Session nach mit der lieben Karo, der Joghalläre inzwischen drin.

00:09:31: Somatisches Coaching sehr schön und ansonsten konnte man sich Massagen buchen was ich auch zweimal gemacht habe.

00:09:38: Ich hatte noch ne Fußreflexzone-Massage mit einer Griechen die extra immer in die Villa gekommen ist.

00:09:43: und ja dann haben wir noch einen kleinen Ausflug mal gemacht zu so einem Kräuterladen wo wir ätherische Öle und so weiter kaufen konnten.

00:09:51: Und dann war ich einmal am Strand alleine und bin ein bisschen am Strand spazieren gegangen.

00:09:57: In der Wolkenlücke und eine Wanderung oder Minibanderung habe ich gemacht, und ansonsten habe ich wirklich wahnsinnig viel Zeit so verbracht!

00:10:06: Dabei ist das klar geworden für mich – Ich habe jahrelang, zehn Jahre lang keine Pause mehr gemacht und zwar sogar über die Schwangerschaften hinweg, die Zeiten nach den Geboten der Kinder, die Urlaubszeiten.

00:10:20: Wie könnte ich das so vorstellen?

00:10:23: Monkey Yoga gab es schon.

00:10:25: Habe ich entwickelt.

00:10:26: in der ersten Schwangerschaft, d.h.

00:10:28: vor neun Jahren habe ich Monkey Yoga schon gehabt.

00:10:31: Damals hab' ich schon Kurse geplant und bis zur Geburt eigentlich verbracht mit Monkey Yoga und neuen Konzepten um Blockbeiträgen und Marketing und Social Media.

00:10:42: Damal's habe ich nur ein kleines Einkommen gehabt und habe noch Elterngeld in der Zeit danach bekommen.

00:10:48: bei Kind Nummer zwei und drei also zwanzig Zwanzig und zwanzig vierundzwanzig hatte ich schon eine Online-Kursbusiness.

00:10:56: Und habe keinen Cent Elterngeld mehr bekommen, weil ich natürlich ein passives Einkommen hatte aus den Kursen und habe bis zum Tag der Geburt der Geburt durchgearbeitet.

00:11:08: Jeden einzelnen Tag habe ich irgendwas für Monkey Yoga gemacht, an Monkey Yoga gearbeitet, habe Social Media gemacht, hab meine Website betreut, habe neue Angebote erstellt... Ich habe mir nicht einen Tag Pause gegönnt.

00:11:23: Lass es vielleicht eine Woche nach der Gebur gewesen sein!

00:11:27: Aber ich kann mich nicht daran erinnern dass sich mal länger als eine Woche lang wirklich frei hatte.

00:11:33: und das gleiche gilt für meine Abende Wo ich oft noch Yoga unterrichte oder noch am Computersitze.

00:11:40: Das Gleiche gilt für meine Wochenenden, wo ich tatsächlich sehr häufig Yoga Retweets gebe.

00:11:46: Es gibt viele Wochen.

00:11:47: da arbeite ich von Montag bis Freitag Bis um fünf zu nur dreißig bis die Kinder nach Hause kommen.

00:11:52: Arbeit am Wochenende Retweeds gebe ich dann und unter der Woche abends arbeite Ich auch noch.

00:11:58: das heißt ich mein Kopf hat überhaupt keine Chance mehr gehabt zur Ruhe zu kommen Und mein Nervensystem ist dauerhaft am Feuern.

00:12:07: Kontinuierlich, es gibt nicht mehr diesen Zustand der Passivität, der Ruhe und der Entspannung außerhalb meiner Schlafenszeiten.

00:12:16: Natürlich praktiziere ich Yoga – das sind so diese kurzen Auszeiten am Tag wo ich weiß wie ich mein Körper regulieren kann auch meinen Geist.

00:12:24: aber Das sind die einzigen Pausen, die ich mir selber gegönnt habe.

00:12:30: Eine Schlüssel erkennen war für mich also möchte meine Arbeit wieder mehrere oder klare Grenzen geben.

00:12:38: Ich habe für mich entschieden, ich möchte meine Arbeitszeit so deutlich ab jetzt reduzieren dass ich künftig nur noch drei bis vier Stunden am Tag wirklich arbeite und wenn ich Retweets gebe dann möchte ich mir danach einen Montag- oder Dienstag komplett frei nehmen.

00:12:52: für mich die Abende sollen frei sein von Arbeit!

00:12:56: Ich werde also zukünftig auch unter der Woche keinen Yoga Kurs mehr abends anbieten.

00:13:02: Die Zeit, wenn ich fertig bin mit der Arbeit also lasse es dreizehn Uhr vielleicht sein.

00:13:08: Die Zeit bevor die Kinder nach Hause kommen möchte ich für mich nutzen und auch für unser Zuhause.

00:13:13: das ist in den letzten Jahren komplett auf der Strecke geblieben.

00:13:17: ja ich möchte mir selbst was Gutes tun.

00:13:20: Ich möchte auch den Kindern wieder mehr Aufmerksamkeit schenken Auch wenn sie nicht da sind.

00:13:25: Also einfach ein schönes Zuhauseschaffen auch hier Liebe und Energie reinstecken mir dafür auch Zeit nehmen, natürlich auch wenn es immer beruflich so viel mehr noch zu tun gebe.

00:13:38: Eine zweite Erkenntnis für mich war dass ich in den letzten Jahren kaum Dinge getan habe die mir wirklich Freude bereiten außerhalb von Yoga und Pilates.

00:13:50: Ich möchte jetzt auch wieder zu Hause bin diese Zeiten nutzen wo ich einfach auf dem Sofa sitze und Bücher lese, Romane lese in Geschichten eintauchen kann und einfach genieße das zu tun, was ich gerade tue.

00:14:06: Ganz achtsam und ohne schlechtes Gewissen.

00:14:08: vor allem Ich will los davon kommen immer nur Dinge zu tun die zielgerichtet sind auf etwas kreieren etwas erst schaffen sei es jetzt beruflich oder ja privat.

00:14:20: also Einfach nur Dinge tun weil sie in dem Moment Freude bereiten.

00:14:26: Und was auch gemerkt habe das wurde mir so klar Bevor ich zum Yoga kam, vor elf oder zwölf Jahren war in meiner Freizeit sehr viel Zeit damit beschäftigt, Sport zu betreiben der mich ausgepowert hat.

00:14:41: Exzessiv würde ich sagen rückblickend ja!

00:14:43: Es war soviel aber es sind Dinge die meinem Temperament entsprechend, meiner Persönlichkeit entsprechen.

00:14:50: Und ich habe das komplett aus meinem Leben rausgenommen.

00:14:53: Zum Beispiel hab' ich damals viel Body-Pump gemerkt, Spinny gemerkt... Ich war Mountainbiken!

00:14:58: Ich brauchte das Gefühl den Körper zu spüren und richtig verschwitzt zu sein.

00:15:04: Vor allem auch in der Gruppe.

00:15:05: Ich war damals regelmäßig einfach an einem Fitnessstudio wo ich dann meinen Mann kennengelernt habe.

00:15:10: Das mache ich gar nicht mehr.

00:15:11: Ich habe festgestellt, was mir nicht gut tut ist den gesamten Tag alleine zu Hause zu sein.

00:15:17: Die ersten Menschen die ich am Tag sehe sind dann die Kinder und mein Mann Und ich hab ja vorgenommen jetzt einmal die Woche wirklich rauszugehen und in den Kurs zu gehen nicht auszupauern.

00:15:28: Ich habe es direkt am Montagmorgen umgesetzt, es gibt hier einen fitten Studio wo es ein Body Pump course morgens um neun Uhr gibt und das hab ich gemerkt!

00:15:36: Es hat wahnsinnig gut getan und ich habe jetzt immer noch Muskelkater weil ich nichts mehr gewöhnt bin einfach nicht um meinen Körper zu formen sondern um was für mich zu tun was mir wirklich Freude bereitet.

00:15:50: Punkt Nummer drei ich möchte mehr für meine Freundinnen da sein und Präsenz sein.

00:15:56: Auch Freundschaften habe ich in den letzten Jahren leider für diesen starken Fokus auf meine Arbeit komplett vernachlässigt.

00:16:03: Ich hab tolle Freundinnen, nicht viele eine Handvoll aber ich möchte diese Beziehung einfach festigen und regelmäßig Zeit einräumen.

00:16:13: Sei es jetzt für einen Kaffee mit Freundinnen oder einen Spaziergang oder abends dass wir uns mal treffen für eins, zwei Stunden ganz unkompliziert und ohne einen riesen Plan da drunzumachen weil weiß, wie wichtig und wertvoll es ist wirklich Freundschaften zu pflegen.

00:16:28: Und wie gut es tut mit Freunden einfach zu quatschen sich auszutauschen, zu lachen gemeinsam.

00:16:37: Ja dann auch mal wieder so ein bisschen loszuwerten was einen gerade beschäftigt.

00:16:43: Ich glaube das ist grundsätzlich auch ein Thema unserer Zeit dass wir viel zu wenig Zeit mit echt Menschen verbringen und viel zu viel Zeit mit Social Media.

00:16:53: Kommen wir auch zum nächsten Punkt, Punkt Nummer vier.

00:16:56: Ich habe mir überlegt ich will meinen Alltag entschleunigen und wieder in jede Moment mehr bei mir ankommen Dieses ständige Parallel tun von Dingen.

00:17:08: Sei es schon morgens, man putzt die Zähne und räumt dabei den Schrank auf oder ich trinke einen Kaffee und scroll dabei schon durch meine E-Mails oder mache die Wäsche und gleichzeitig höre ich ein Podcast.

00:17:23: Oder noch schlimmer, ich bin dabei schon wieder E-mails im Kopf zu sortieren.

00:17:29: Ich möchte lernen, wieder Dinge nacheinanderzutun damit meinem Nervensystem Ruhe zu ermöglichen.

00:17:37: Denn für unser Nervenystem ist es giftständig, tausend Dinge gleichzeitig zu machen an tausenden Dingen gleichzeitig zu denken und das geht nur wenn man Dinge auch bewusst sein lässt.

00:17:50: also ich kann nicht dass gleiche Penso wie vorher bewerkstelligen das ist mir schon klar und dabei entschleunigen.

00:17:56: das heißt also es müssen Dinge aus meinem Leben einfach weichen und Ich möchte lernen auch nein zu sagen.

00:18:04: Ich habe viel zu viele Themen parallel bei Monkey Yoga angestoßen in den letzten Jahren.

00:18:09: Ich habe mir viel zuviele Hüte gleichzeitig aufgesetzt und da möchte ich jetzt nach und nach wieder Dinge auch abgeben.

00:18:16: Und ich hab angefangen mit Social Media, denn das frisst bei mir die allermeiste Zeit und es gibt mir auch die wenigste Energie.

00:18:23: Das heißt also so ständig irgendwelche Stories zu posten ... ähm, fünf Beiträge die Woche hochzuladen.

00:18:30: Immer wieder Content zu produzieren.

00:18:32: Ja es ist ja auch oft so ein doppelter Content.

00:18:35: Das ist ja teilweise gar nichts Neues mehr sondern einfach nur weil ich denke ich muss da jetzt wieder was hochladen... Ich muss die Reichweite halten mache ich noch etwas Neues und am Ende dankts mir eh keiner!

00:18:45: Es ist für alle allermeisten die Social Media benutzen doch total egal ob ich da jetzt zwei Beiträge oder fünf die Woche machen.

00:18:53: Ich glaube die meisten haben's gar nicht mehr so gemerkt, wie viel Zeit da eigentlich bei mir drin steckt.

00:18:58: Das heißt auch dann möchte ich wieder mehr zu Qualität zurückkommen, lieber weniger Posten dafür aber einfach mit Mehrwert und auch so dass die Menschen wieder lernen hey das was sie da reinsteckt, es kostet doch Zeit!

00:19:11: Es ist nicht einfach nur ein paar Übungen gemacht sondern Ich mach mir ein Konzept, ich überleg mir was ich sage.

00:19:17: Ich trete das Video, ich bearbeite nach, ich leg da Thron drunter, ich lege da Titel drunter und so weiter... Das ist ja alles eine große Summe an Dingen!

00:19:27: Und für mich auch die Aufgabe der Community, die meine Beiträge wirklich wertschätzt, zu erzählen und zu sagen hey siehst du was ich da tue?

00:19:38: Für euch seid doch so lieb gebt dem Ganzen wieder auch selbst ein bisschen mehr Wertschätzung und nimmt wahr, hey!

00:19:47: Auch wenn es jetzt weniger ist dafür hat's einfach eine andere Qualität für euch.

00:19:52: Ich möchte außerdem bei dem Thema Entschleunigung morgens wirklich mit einer Miracle-Morning-Praxis anfangen das heißt also morgens einen Tick früher aufstehen und dann auch wenns noch dunkel draußen ist und auch wenn zum Schlafanzug erst mal auf meine Matte kommen und meditieren.

00:20:10: Ich habe gemerkt, Meditation ist etwas was meinen Geist sehr stark beruhigt.

00:20:14: Vielleicht noch mal ein bisschen Yoga praktizieren morgens und dann manifestieren.

00:20:21: Ja eine richtige Manifestationspraxis bekommen!

00:20:24: Ein bisschen Journal also ein bisschen in mein Buch schreiben kleinen Status erfassen wie geht es mir gerade?

00:20:30: Wofür bin ich heute dankbar?

00:20:31: Was sind meine Brio's?

00:20:33: Und ja was manifestiere ich eigentlich grade?

00:20:38: Dann kam jetzt zu Punkt Nummer fünf.

00:20:41: Ich möchte Social Media weniger Raum geben.

00:20:44: Ich habe es gerade schon angedeutet, ich will weniger Arbeitszeit in Social Media stecken aber ich möchte auch viel weniger Zeit dort verbringen.

00:20:52: Weniger Doomscrolling machen mich weniger auch davon beeinflussen lassen.

00:20:56: was machen grade andere?

00:20:58: weil oftmals macht's einen dann ganz unruhig man hat das Gefühl boah die anderen machen viel mehr als ich oder machts viel besser als ich.

00:21:05: Dafür möchte ich komplett loskommen und wirklich wenn ich was mache, nur für mich Social Media nutzen.

00:21:12: Also meine Beiträge posten ohne mich so davon Kirche machen zu lassen, was andere machen und einfach ganz wenig Energie da reinstecken.

00:21:21: Und wenn ich etwas mache, ganz bewusst entscheiden hey!

00:21:24: Will ich das jetzt gerade?

00:21:25: Bin ich jetzt grad hier bei Instagram, weil ich zufällig reingestolpert bin.

00:21:29: Weil ich mein Handy grade in der Hand hatte oder bin ich jetzt wirklich bewusst reingegangen?

00:21:33: Ich habe auch im Urlaub immer wieder für zwei drei Tage die Social Media Apps gelöscht Instagram Facebook LinkedIn und hab gemerkt dass es einfach leichter fällt mich davon abzuhalten reinzugehen Und irgendwann will ganz natürlich entscheiden können, aber gerade bin ich so mental noch nicht so gefestigt und bin immer noch so abhängig von den Social Media Palatformen dass sich öfter einfach ja wenn die Apps auf meinem Handy sind aus Versehen quasi reingehe.

00:22:02: Und das will ich auch in Zukunft einfach so ein bisschen kontrollierter für mich machen.

00:22:07: deshalb immer mal wieder auch die App löschen und man merkt auch es passiert gar nichts!

00:22:11: Man kann diese App vom Handy löschnen und dann ist der Account nicht gelöscht.

00:22:15: Also falls du selbst das noch nie ausprobiert hast, versuch das mal.

00:22:18: Nimm dir mal vor eine ganze Woche diese App zu löschen und dann wenn du dann bewusst sagst jetzt kann ich es wieder ertragen.

00:22:25: Dann installierst du die App wieder und alles ist wie da als du quasi weggegangen bist.

00:22:31: Wie du also die App gelöscht hast!

00:22:35: Und mir ist klar geworden Ich bin wahnsinnig stolz auf das was sich aufgebaut habe in den letzten zehn Jahren mit Monkey Yoga.

00:22:45: Gleichzeitig sehe ich heute immer deutlicher, was mich das alles gekostet hat.

00:22:50: Und ich möchte dass in meinem Alltag wieder Platz ist um das Leben und meine Familie und all das, was mir Freude macht, was mehr viel bedeutet auch wirklich bewusst zu erleben Denn das Leben ist so kurz, um es an mir vorbeiziehen zu lassen.

00:23:08: Ich hoffe, dass du ein bisschen Inspiration für dich auch aus der Folge mitnehmen konntest.

00:23:14: Wenn mein Podcast für dich wertvoll ist dann teile ihn sehr gerne, abonniere auch unbedingt meinen Kanal.

00:23:21: also jetzt einmal bitte auf abonnieren klicken.

00:23:23: falls du das noch nicht gemacht hast lasst mir auch gerne einen Kommentar da was die Folge vielleicht auch bei dir ausgelöst hat wie sie dir gefallen hat und Genau, dann freue ich mich wenn wir uns nächste Woche wieder hören.

00:23:39: Bis ganz bald!

00:23:39: Alles Liebe, deine Lisa.

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