#35: Wie ich mich selbst zwischen Business, Kindern und Alltag verloren habe

Shownotes

In dieser Folge von „Klar im Chaos“ spreche ich ehrlich darüber, warum ich mich in den letzten Jahren immer weiter von mir selbst entfernt habe und weshalb ein Coaching mir die Augen geöffnet hat.

Es geht um: Funktionieren statt fühlen Persönlichkeitsentwicklung als Mutter die Herausforderungen zwischen Business, Kindern und Alltag meine Erfahrungen mit Online-Fortbildungen warum echte Transformation oft Raum, Zeit und Verbindung braucht warum meine eigene Yoga-Praxis kaum noch emotional bei mir angekommen ist den Wunsch, wieder bewusster zu leben und mehr bei mir selbst anzukommen neue Prioritäten für mein Leben, meine Beziehung und Monkey Yoga

Wichtige Gedanken aus der Folge: „Ich habe unglaublich viel gearbeitet. Aber ich habe kaum noch in mich selbst investiert.“

„Ich möchte Yoga nicht nur unterrichten. Ich möchte es wieder selbst erleben.“

„Vielleicht beginnt echte Veränderung nicht darin, noch mehr zu leisten. Sondern wieder mehr bei sich selbst anzukommen.“

Links: 🌿 Monkey Yoga https://www.monkeyyoga.de

📲 Lisa auf Instagram https://www.instagram.com/monkey.yoga.lisa

💼 LinkedIn https://www.linkedin.com/in/lisa-kauff-162627a8/

Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich riesig über eine Bewertung auf Spotify oder Apple Podcasts. Und wenn du das Gefühl hast, dass diese Folge auch einer anderen Frau guttun könnte, teile sie super gerne.

Transkript anzeigen

00:00:00: Hallo und herzlich willkommen zur Folge thirty-fünf von klar im Chaos.

00:00:05: Bevor wir starten, wenn du den Podcast noch nicht abonniert hast dann macht das super gerne jetzt direkt einmal.

00:00:11: damit unterstützt du meinen podcast ganz arg und verpasst auch keine neue folge mehr!

00:00:16: Und wenn du magst freue ich mich natürlich auch riesig über eine bewertung auf Spotify oder Apple Podcast.

00:00:23: Ja, ich möchte heute eine sehr persönliche Folge mit euch teilen.

00:00:27: Weil ich das Gefühl habe dass in den letzten Jahren ein Stück weit die Verbindung zu mir selbst verloren habe auf meinem Weg als Mutter und digitale Unternehmerin.

00:00:39: Ich war vorgestern in Berlin für ein Coaching ganz bewusst alleine Und dieser Tag hat unglaublich viel in mir ausgelöst und mir gleichzeitig ja die Augen geöffnet.

00:00:52: Es ging dabei um Persönlichkeitsentwicklung, aber eigentlich ging es noch viel mehr.

00:00:58: Um das Konstante zu funktionieren, um das Muttersein, um Erfolg als Unternehmerin und auch um innere Lehre trotz eines ganz erfüllten Lebens und die Frage, wann wir aufgehört haben uns selbst wirklich zu spüren?

00:01:16: Die letzten Jahre seit der Geburt unserer ersten Tochter vor acht Jahren waren bei mir geprägt von einem von Verantwortung.

00:01:25: Drei Kinder, Monkey Yoga, Social Media ein Team also Mitarbeiter der ganze volle Alltag und das ständige Organisieren von Dingen.

00:01:36: Und irgendwo dazwischen habe ich aufgehört mir selbst wirklich Raum zu geben ganz ehrlich und offen.

00:01:44: Ich möchte heute ehrlich darüber sprechen warum mich dieses Coaching so verändert hat, warum ich mich selbst in den letzten Jahren emotional verloren habe und warum persönliche Entwicklung für Mütter oft einfach zum Luxus wird.

00:01:58: Weshalb Online-Fortbildungen für mich nie dieselbe Tiefe hatten und warum ich jetzt ganz bewusst wieder zurück zu meiner eigenen Praxis finden möchte?

00:02:08: Ja!

00:02:09: Ich habe in den letzen Jahren seitdem ich Unternehmerin geworden bin vor zehn Jahren Nur ein einziges Coaching gemacht und das ist schon sieben Jahre her.

00:02:19: Damals stand für mich die Frage im Raum, wie schaffe ich es mit Kindern?

00:02:24: Mein Yoga-Unternehmen so aufzubauen dass ich flexibel zeitlich arbeiten kann und auch überregional.

00:02:31: Es war zu dem Zeitpunkt als wir in den Schwarzwald gezogen sind.

00:02:34: Manch Yoga wieder bei Nullstand und plötzlich auch Corona vor der Tür war Und es war damals ein sehr sehr wertvolles und wichtiges Coaching.

00:02:44: keinen Mentor mehr gehabt.

00:02:46: Keine Coaching, kein Coach mehr an meiner Seite gehabt um vielleicht mal sowohl bisensrelevante Themen aber auch persönliche Themen zu besprechen.

00:02:56: Ich habe auch ehrlich gesagt nie eine Therapie gemacht und ich weiß das Wort wird oftmals gleichbedeutend mit Coaching verwendet.

00:03:03: also ich hab weder das eine noch das andere gemacht und dabei habe ich so oft das Gefühl gehabt es wäre sehr wichtig für mich und gleichzeitig Habe ich aber niemanden so gefunden, wo ich das Quill hatte.

00:03:17: Das würde total gut passen und da fühle ich mich gut aufgehoben.

00:03:21: Aber ich habe auch nicht jetzt mich groß auf die Suche begeben oder lange recherchiert

00:03:25: danach.".

00:03:27: Und meinem jetzigen Coach bin ich sehr zugefällig begegnet – und zwar über einen Podcast!

00:03:33: Ich hab' einen Podcast mit ihm gehört.

00:03:36: Ich weiß gar nicht ob es bei OMR war, und zwar ist es Björn Keune aus Berlin Und er hat daran erzählt von seinem Lebenswandel.

00:03:44: Früher war er erfolgreicher Online-Unternehmer und hatte das Unternehmen mit mehreren großen Brands, dann tatsächlich in den Jahr zwanzig zweizig verkauft an Henkel für dreihundert Millionen Euro.

00:03:56: Danach ist er sozusagen in den Loch gefallen und hat dann von Grund auf sein komplettes Leben so ein bisschen umgekrempelt hat einen spirituellen Weg eingeschlagen.

00:04:04: Er ist immer noch Investor und Unternehmer, aber auf eine andere Art und Weise ehrlich mit sich selbst und ganz authentisch und hat losgelassen diese vermeintlich großen Ziele des Großen Geldes zu verfolgen.

00:04:18: Und es hat mich wahnsinnig beeindruckt diesen Podcast zu hören, aber nicht nur beeindruckend auf ein intellektueller Ebene sondern emotional hat mich die Folge Wahnsinnig gepackt.

00:04:28: ich habe mich so sehr da reingezogen gefühlt und ich hatte so eine innere Sehnsucht genau selbst an diesen Punkt zu kommen.

00:04:35: Dann habe ich mich ein bisschen schlau gemacht, habe geguckt was er anbietet und hab gesehen dass er auch Coach ist um genau für Unternehmer die diesen Weg einschlagen möchten nicht um sich abzuwenden von dem eigenen Business sondern um das Business auf eine authentische Weise neu anzugehen.

00:04:53: Und ich war super froh, als er direkt auch auf meine E-Mail geantwortet habe.

00:04:56: Ich hab ihm so mein Thema geschildert und dass ich schon zehn Jahre lang was aufgebaut habe eigentlich überhaupt kein Team habe.

00:05:03: Dass ich alles versuche zu jonglieren noch dazu drei Kinder habe das alles in mir läuft aber ich so das Gefühl habe es ist überhaupt nicht mehr gesund für mich Und ich da auch gar nicht mehr so dahinterstehe und das Gefühl habe, ich mache die Dinge weiter weil sie gut funktionieren aber nicht weil es sich für mich gut und stimmig anfühlt.

00:05:24: Dann haben wir einfach vereinbart ja hey lass uns erst mal treffen für einen ersten Coaching-Tag.

00:05:30: und so habe ich kurzfristig ein Flug gebucht nach Berlin an dieser Stelle.

00:05:35: Ja!

00:05:35: Ich war als Klimasünde Aber mit der Bahn hätte ich acht Stunden eine Strecke gebraucht.

00:05:40: Das hätte einfach nicht funktioniert, mit drei Kindern an einem Tag.

00:05:42: und so habe ich das in Kauf genommen.

00:05:45: Und es war für mich einfach mehr als das Wert ja diesen Tag mit Björn und auch seiner Partnerin Sophie zu verbringen.

00:05:55: Björnn und Sophie sind auch Breathwork-Coachs und die kombinieren das sehr gerne da Breathwork einfach nochmal auf einer ganz anderen Ebene Menschen erreichen kann.

00:06:06: Kurzum kann ich schon mal sagen, die Brathwork Session hat krass intensiv auf mich gewürgt.

00:06:14: Falls du noch nie BrathWork gemacht hast das ist eine ganz spezielle Art nur Weise wie man den Atem leitet.

00:06:21: also es nennt sich Connected Breath.

00:06:23: also man atmet durch den Mund ein und aus und zwar ohne dass man Pausen nach der Einatmung oder der Ausatmungen macht.

00:06:30: Und dadurch wird das Nervensystem aktiviert, sozusagen man kommt in so einen hyperaktiven Nerven-Systemmodus.

00:06:36: Es wirkt auch ein bisschen wie Trance und es gibt auch so eine... ...einen Climax in der Einheit und danach wird man wieder in die Ruhe geführt.

00:06:47: Ich habe schon eine Breathwork Session gemacht, die bei mir auch was bewirkt hat aber auf nicht so eine schöne Art und Weise ist.

00:06:55: Bei mir hat es damals so dazu geführt, dass mein komplette Kiefer so krass angespannt war.

00:07:00: Dass ich das Gefühl hatte, ich kann nie wieder den Mund aufmachen!

00:07:04: Es war nicht gut geführt und ich kam auch danach nicht zur Ruhe.

00:07:07: Also es war mehr ein Stressfaktor als was bewirkt hätte.

00:07:11: Und dieses Mal hat tatsächlich wieder mein gesammter Körper während der Breathwork-Session, die fünfundseventeen Minuten gedauert hat angefangen zu zittern.

00:07:21: Ich habe eine halbe Stunde am ganzen Körper gezittert, inklusive die Zähne haben geklackert.

00:07:31: Es hat sich in dem Moment nicht unbedingt gut angefühlt und ich hatte auch das Gefühl mir ist eise kalt.

00:07:35: aber es ist wahnsinnig beeindruckend wie man dann durch den Atem dieses Zittern wieder immer loslassen kann.

00:07:46: Gerade bei den Breathwork-Sessions sind es wirklich gut, dass der Körper anfängt zu zittern.

00:07:50: Und dieses Zittern bewirkt das der Körper tief angesammelte Spannung im System wieder loslässt.

00:07:57: und ich habe schon als ich Björn getroffen habe an dem Tag direkt morgens gesagt ... Als er fragte wie's mir geht... Ich hab gesagt eigentlich gehts mir gerade so mental ganz gut aber da sitzt wahnsinnig viel körperliche Anspannung in mir grade im Schulternackenbereich.

00:08:12: Es ist halt genau dieses Gefühl Der ganze Ballast, der auf den eigenen Schultern lastet.

00:08:18: Und zwar chronisch über Wochen und Monate.

00:08:21: Das habe ich dann auch in der Session gespürt... ...in dem zweiten Teil, wo man dann zur Ruhe gekommen ist wie ich plötzlich so zwischen Schulterblättern richtig in den Boden rein sinke und wie sich da was löst.

00:08:35: Wir haben sehr viel vor der Breath Rock Session gesprochen über Monkey Yoga, meinen Weg, mich persönlich wo auf dem Weg ich möglicherweise mich verloren habe und wo ich auch plötzlich nicht mehr nach meinen eigenen Werten gelebt hab.

00:08:49: Und die Birthwork-Session wiederum, wo man ja in so einen unterbewussten Zustand kommt hat mir auf so eine wundervolle Weise vor Augen geführt dass alles in meinem Leben worauf ich stolz bin meine Kinder sind.

00:09:07: Ich bin in diesem Breathwork-Zustand plötzlich in die Situation zurückversetzt worden, als ich unsere dritte Tochter Nika zur Welt gebracht habe.

00:09:14: Die Geburt war ein wahnsinnig schönes Erlebnis so kraftvoll und gleichzeitig so heilsam.

00:09:20: Und ich wurde plötzlich durchflutet in dieser Breathwork Session mit dem ganz tiefen Gefühl von Stolz, von Glück und von Dankbarkeit.

00:09:28: Es war so, als würde so Ketten um mein Brustkorb gesprengt werden.

00:09:31: So als würde all diese Härte Und dieses Funktionieren aus den letzten Jahren so plötzlich wegschmilzen und wieder so ein Gefühl von herzensweite freisetzen.

00:09:45: Das war für mich eine wahnsinnig schöner Moment, ich habe dabei auch dann geweint... Von außen kann man das ja gar nicht sehen ob es jetzt ein Trauergefühl ist aber zwar für mich so eine tiefe Dankbarkeit und es wurde mir klar all das was ich schützen muss in meinem Leben ist meine Verbindung zur Familie zu meinen Kindern aber auch zu meiner Mann natürlich die ich in den letzten Jahren emotional schon hier und da vielleicht durch den Fokus auf meine Arbeit vernachlässigt habe.

00:10:11: Also kurzum, es war dadurch eine extrem schöne Erfahrung und auch noch als es dann in diesen ruhe Zustand ging hat das angehalten das Gefühl hey!

00:10:23: Ich kann stolz auf mich sein.

00:10:24: Ich hab wahnsinnig viel erschaffen und vor allem habe ich Kinder zur Welt gebracht, die ganz großartig sind.

00:10:32: Ich habe dabei auch ein Unternehmen aufgebaut.

00:10:35: Was ich mir nie erlaubt habe in all den Jahren, ist das Gefühl, stolz zu sein und so eine Erleichterung dafür auch zu spüren.

00:10:43: Ich war so getrieben Tag für Tag immer wieder nach vorne zu gehen weiter zu machen.

00:10:51: Das was mich aufgebaut hat zu erhalten.

00:10:54: Auch eine ganz tiefsitzende Angst davor dass sich das wieder verlieren könnte was ich mir in allen jahren aufgebaut hab.

00:10:59: War dominant in mir und hat mich weiter angetrieben.

00:11:03: und da sind sicherlich Unheilsame Anteile, so würde Björn das sagen die sehr viel Raum in mir eingenommen haben.

00:11:11: Die mir vorgegaukelt haben ich bin nur dann was wert wenn mein Unternehmen erfolgreich ist.

00:11:17: und an der Stelle einfach mal offen gesagt mein Unternehmen ist super erfolgreich.

00:11:21: Sade mir auch gespiegelt hat gesagt er arbeitet mit so vielen Unternehmern zusammen.

00:11:24: Es gibt ganz selten Menschen, die so viel alleine erschaffen haben und so profitabel dastehen wie es Monkey Yoga tut.

00:11:31: Und auch das war für mich sehr hailsam, das einfach mal zu hören.

00:11:36: Weil ich, wie gesagt ... Ich hab keine Geschäftspartner, ich habe keine Mentoren, ich hab keine Coaches bis dahin gehabt, die auch mal von außen drauf schauen und sagen wow!

00:11:45: Das ist wirklich verrückt was du da aufgebaut hast.

00:11:49: Und alles in allem war dieser Tag einfach für mich voller Dankbarkeit, voller Freude.

00:11:56: Und mit diesem Gefühl bin ich dann auch wieder nach Hause gekommen und habe direkt gespürt als ich Daniel zuhause dann abends gesehen habe dass da von meiner Seite plötzlich eine ganz andere Dankbarigkeit für ihn da ist weil ich weiß er hat mir in all den jahren ganz viel den Rücken freigehalten, ganz viel ermöglicht.

00:12:16: Er hat auch seine eigene Karriere vorangetrieben aber er hält die Familie zusammen.

00:12:20: wenn ich wieder zu verbissen war, wenn nicht zuviel wollte... Er hat mich auch geerdet, ne?

00:12:27: Wenn ich das Gefühl hatte es ist gerade alles so viel und wir haben auch im Coaching über diese Verbindung gesprochen.

00:12:35: Ich habe gesagt was mir in alten Jahren Das Online-Business ist so abhandengekommen, es ist das Gefühl echter Verbundenheit mit Menschen.

00:12:45: Sowohl Schülerinnen und Schüler im Yoga aber auch andere Menschen Gleichgesinnte die vielleicht selbstständig sind Frauen, die was aufgebaut haben.

00:12:54: Ich sitze fast immer den ganzen Tag alleine zu Hause und arbeite vor mich hin.

00:13:00: Ich sitz an Computer ich drehe vielleicht auch mal Videos Aber dieses Gefühl allein Zuhause zu sein eigentlich dann abends nur die Kinder und meinen Mann zu sehen.

00:13:09: Das hinterlässt vielleicht ein Gefühl von Einsamkeit, aber auf jeden Fall einen Gefühl von Langeweile auch und so ein bisschen auch verlassen sein irgendwie.

00:13:19: Und ich habe gemerkt dass da was fehlt und dann hat Björn mich erst mal darauf gebracht das doch die allerwichtigste Verbindung diese emotionale Verbindung Zu meinem Mann da sein sollte.

00:13:31: und was er so schön gesagt hat ist Es kommt nicht einfach irgendwie, sondern es muss mit einer Intention passieren dass man immer wieder mit dem Partner in Kontakt tritt und auf eine emotionale Ebene kommt.

00:13:45: Und das war für mich ein Eye-Opener.

00:13:46: definitiv.

00:13:48: Natürlich funktionieren wir zusammen als Paar im Alltag mit drei Kindern.

00:13:52: Wir müssen uns organisieren aber Dass sie aus so eine emotional tiefere Ebene kommen Das gelingt uns fast nur wenn wir eine Auszeit haben zwei, drei Tage zusammen wegfahren können und Abstand von zu Hause finden.

00:14:05: Aber das kann nicht ausreichen um eine Beziehung über achtzehn oder zwanzig Jahre mit Kindern am Leben zu halten.

00:14:13: Und er hat mir auch konkret Beispiele gebracht wie man auch immer wieder wenn man aus dem Arbeitsalltag als Paar wieder zusammenfindet sich erstmal vom Level des Nervensystems wieder auf eine Ebene bringen kann.

00:14:27: Das ist so mein Mann der kommt nach Hause richtig, richtig stressigen Job.

00:14:32: Der hat unfassbar viele Themen auch mit Personalführung und Patienten.

00:14:37: Das heißt sein Nervensystem ist super aktiv.

00:14:42: Hi, ja so einem hohen Aktivitätsmodus.

00:14:45: Ich selbst dadurch, dass ich zu Hause alleine für mich hin arbeite.

00:14:48: Ich bin immer eher in einem entspannten Nervensystem und dadurch wenn wir dann zusammenkommen das passt nicht.

00:14:54: Für mich wirkt sein Nervenystem Zustand dann wie eine Gefahr, wie so eine kleine Bedrohung Und es fühlt sich für mich nicht gut an und das war mir vorher nicht bewusst, dass es tatsächlich auch messbar ist physiologisch.

00:15:08: Ich habe dann auch zurückgedacht an die letzte Schwangerschaft mit Nika, wo es mir in den ersten Wochen richtig schlecht ging.

00:15:16: Mir war permanent übel und sobald Daniel nach Hause von der Arbeit kam musste ich zur Toilette rennen und mich übergeben.

00:15:24: Es war zu viel!

00:15:24: In dem Moment war mein nerves System als Bedrohung wahrgenommen und dann ist der Moment gekommen, wo quasi mein Körper gesagt hat stopp das ist gefährlich.

00:15:35: jetzt muss sich was los werden.

00:15:37: Ich konnte ihm das nie so richtig erklären, aber jetzt wo ich in dem Coaching verstanden habe es gibt wirklich eine physiologische körperliche Erklärung dafür geht's mir auch besser im Umgang damit.

00:15:49: Ich hab das Daniel auch erklärt und er kann das auch irgendwie nachvollziehen.

00:15:53: Und es entscheidet eben dass man nach der Arbeit so ne Art Transition findet wie man aus dem Zustand der Arbeit wieder zu sich selbst zurückfindet und ich weiß an dieser Stelle werdet ihr denken Na ja, ist ja eine schöne Idee.

00:16:06: Aber ich hab ja Kinder zu Hause und die kann ich auch nicht alleine lassen.

00:16:10: Absolut!

00:16:11: Der Einwand ist total berechtigt und ich weiß auch nicht so recht wie man es machen soll.

00:16:15: aber dann könnte zum Beispiel auch einfach mit den Kindern in den Garten gehen oder rausgehen.

00:16:20: das Thema frische Luft und Natur kann schon total helfen oder man wechselt sich halt einfach ab vielleicht auch später.

00:16:27: dann wenn die Kinder erstmal so angekommen sind dass man sagt hey du darfst jetzt du gehst als ins Fitnessstudio oder was auch immer du brauchst um deinen Nervensystem wieder zu beruhigen.

00:16:38: Bei Daniel ist es dann so, er muss sich erstmal auspowern um Druck abzulassen.

00:16:44: bei mir ist es eher so das es mir hilft wenn ich spazieren gehe und im Wald ein bisschen bin und mal kurz die Gedanken schweifen lassen kann oder vielleicht den Blick schweifeln lassen kann.

00:16:54: So ist es wichtig dass jeder erst einmal herausfindet was beruhigt mich denn?

00:16:57: Oder was bringt mich denn nervlich wieder in Balance zurück?

00:17:02: Und dann im nächsten Schritt ist es total hilfreich, wenn man sich als Paar wirklich die zehn Minuten, dreißig Minuten nimmt.

00:17:11: Um erst mal, bevor man sich dann gemeinsam aufs Sofa setzt später, anschaut, sich nebeneinander setzt und ins Gespräch kommt über wie geht's mir gerade?

00:17:20: Wie war mein Tag?

00:17:21: Was hat mich heute glücklich gemacht?

00:17:24: Was belastet mich gerade?

00:17:26: Aber erstmal so dass man sich gegenseitig reden lässt und nicht direkt in den Ständige Austausch geht, man lässt sich kaum zum Wort kommen.

00:17:35: Man redet und dann ist schon wieder der andere dran.

00:17:38: Besser ist es wirklich, man nimmt sich... Jeder darf fünf oder zehn Minuten erst mal reden und hört sich an um sich wieder so ein bisschen aufeinander einzustimmen und dann wieder in eine auch tievere Verbindung zu kommen.

00:17:50: Das habe ich mir jetzt vorgenommen das mit Daniel umzusetzen Zukunft ihm wirklich ganz intens intentional, ganz bewusst Raum zu geben und so diese tiefere Connection herzustellen.

00:18:04: Ich glaube die größte Herausforderung als Eltern ist das Gefühl, dass man Dauerverantwortung hat.

00:18:11: Dass man ständig gebraucht wird.

00:18:13: Dass es ständig aufmerksam ist – also alert schon fast, achtsam im Sinne von «Es kann was passieren».

00:18:22: Das Nervensystem ist immer aktiv.

00:18:25: Man kann sich wenn die Kinder in der Nähe sind, nie so richtig entspannen und dass man auch nie wirklich alleine sein kann als Eltern.

00:18:34: Und das Gefühl habe ich eben schon seit acht Jahren, dass sich eher funktioniere, als mich selbst dabei noch zu spüren.

00:18:44: Und dazu kommt, dass ich ja seit meiner Yoga-Lehrer Ausbildung – die hab' ich vor mittlerweile zehn oder elf Jahren gemacht.

00:18:52: Damals hat mir die Ausbildung wahnsinnig gut getan, wir hatten noch keine Kinder.

00:18:58: Jedes dritte oder jedes vierte Wochenende war ich ein komplettes Wochenende zusammen mit einer Gruppe an Frauen, die auch auf der Suche waren, auf der Reise waren zu sich selbst, die spirituell empfänglich waren und in dieser Zeit habe persönlich einen riesengroßen Sprung gemacht.

00:19:15: Weg von Leistungsmodus, weg ständig erwarten an mich selbst oder auch meine Mitmenschen, sondern hinzu ich bin offen und lasse los und lass das Leben auf mich zukommen.

00:19:28: Und das Gefühl der... Ich gebe mal die Verantwortung einfach ab.

00:19:33: Ich drehe meinen gesamten Blick auf die Welt so ein bisschen für mich einen riesengroßen Unterschied gemacht.

00:19:41: Und ich habe das auch versucht, in den ersten Jahren mit den Kindern beizubehalten – aber es ist mir überhaupt nicht gelungen diese Offenheit und diese Gelassenheit, diese Leichtigkeit beizubehalten.

00:19:55: Ich habe es auch in den alten Jahren leider nicht geschafft immer wieder selbst mir diesen Raum zu schenken, Fortbildung zu buchen mit gleichgesittenen Joghallehrern immer wieder zurück in diesen Zustand zu finden.

00:20:10: Ich habe zwar auf dem Weg online Weiterbildung gemacht, vor allem im Bereich Ayurveda aber so eine Online Fortbildung am Computer hab ich selbst festgestellt kann mich nicht in den Zustand der Verbindung bringen.

00:20:23: es war mir auch so ein Gefühl von okay ich muss das jetzt machen.

00:20:27: so eine Art ja ich habe es gebucht ich will ja auch was lernen.

00:20:30: Es war ein fachlicher Input Aber darüber hinaus keinerlei in protein sichtlich Persönlichkeitsentwicklung.

00:20:39: und ich habe mir früher dann auch eine Zeit lang vorgenommen Bücher zu lesen ganz bewusst in Richtung Achtsamkeit, Persönlichkeitseentwicklungen.

00:20:48: aber auch das ist total auf der Schrecke geblieben.

00:20:51: weil einfach die Zeit fehlt und die halbe Stunde am Tag, die ich abends im Bett lege bevor ich einschlafe da lese ich lieber seichte Liebesromane als dann nochmal so ein Buch was möglicherweise transformierend für mich sein könnte aber es ist mir dann auch zu viel.

00:21:05: Ich brauche dann so ein bisschen runterkommen und sanfte Brieselung.

00:21:09: das heißt also auch dafür habe ich mir keinen Raum mehr genommen.

00:21:13: Und eine ganz ganz wichtige Erkenntnis und vielleicht die wichtigste Erkenntnisse an diesem Tag, an dem Coaching-Tag war Ich muss mir morgens Zeit einräumen für meine eigene Yoga-Praxis, für meine eigenen Routine.

00:21:27: Ich darf es nicht aufschieben auf okay wenn ich später noch Zeit finde bevor die Kinder nach Hause kommen mache ich das noch?

00:21:33: Nein!

00:21:34: Es muss die oberste Priorität für mich haben denn daran knüpft alles andere an.

00:21:40: mein Tag wird anders verlaufen wenn ich morgens erst mal bei mir selbst angekommen bin mir zeit genommen habe Übungen für meine Atempraxis, für meine Achtsamkeitspraxis.

00:21:52: Und in diesem Zustand des klaren Fokus und in dem Bewusstsein dass ich nach meiner eigenen Wahrheit leben möchte dann kann ich den Tag anders gestalten.

00:22:08: Ich habe es jetzt schon probiert.

00:22:09: gestern da habe ich erstmal mit einer Yoga Praxis gestartet obwohl jetzt meine neue Mitarbeiterin gestern ihren ersten Tag hat.

00:22:15: aber ich hab ihr schon vermittelt Es ist mir wirklich wichtig, jetzt erst mal morgens eine halbe Dreifelstunde für mich zu haben.

00:22:22: Wir müssen den Termin nach hinten verschieben – alles gut!

00:22:25: Ich glaube es auch wichtig das in eigenen Mitarbeitern auch zu vorzuleben dass es sein darf und auch sein sollte, dass man sich unsere eigene Selbstfürsorge erstmal priorisiert.

00:22:35: Ja und heute ist dann leider unsere Tochter krank geworden.

00:22:38: die kleinste hat heut Nacht Fieber bekommen.

00:22:41: deshalb fiel heute morgen meine Praxis leider wieder weg.

00:22:45: Aber ja, wir sind ab dem Wochenende für zwei Wochen im Urlaub in Spanien und auch da möchte ich morgens irgendwie es schaffen eine halbe Stunde erst mal für mich meine Yoga Mathe auszurollen.

00:22:56: Da habe ich mir vorgenommen noch mit Daniel drüber zu sprechen wie wir das schaffen.

00:22:59: vielleicht stelle ich mir wirklich einen Wecker Früher, die Kinder wachen mittlerweile ja nicht mehr um sechs Uhr auf sondern eher so um sieben.

00:23:06: Dann ist es vielleicht halb sieben dass ich aufstehe und erst mal hoffentlich vielleicht sogar auf dem Balkon mit Meeresrauschen eine Yoga Praxis machen kann.

00:23:15: Und wenn du dich jetzt fragst ob ich dann eigentlich in den letzten Jahren keine Yoga Praxis hatte doch die hatte ich definitiv.

00:23:23: Es gibt für mich keinen Tag ohne Yoga Praxes.

00:23:26: aber Es war eine Form von Yoga-Praxis, die meine Selbstfürsorge nicht so richtig unterstützt hat.

00:23:33: Es wurde immer kürzer, oftmals waren es nur noch fünfzehn Minuten.

00:23:38: Meistens habe ich ehrlich gesagt auch Schawassanas geskippt.

00:23:41: Es ist doch so dass meine Yogamatte in dem gleichen Raum liegt wie mein Schreibtisch und mein Computer.

00:23:47: Und dadurch das sie so eine räumliche Nähe zur Arbeit hatte bin ich dann oft gedanklich auch schon bei den Tudus gewesen, die noch anstehen Und sobald es dann immer ruhiger wurde in der Praxis, bin ich aufgesprungen und habe wieder den Computer aufgeklappt.

00:24:01: Das hat mich emotional kaum noch erreicht meine Praxis.

00:24:05: Dabei liebe ich das Gefühl wenn man wirklich in einer ganzheitlichen Yoga-Praxis ist die tiefer geht, die auch das Nervensystem erreicht.

00:24:15: Aber es ist oft meistens so gewesen tatsächlich dass die Kinder trotzdem zu Hause waren Yoga geübt habe, das heißt ich hab dann im Nebenraum Kindergeschrei gehabt oder manchmal ist auch ein Kind reingestürmt und man kann natürlich da nicht in diesen Zustand kommen wie wenn man ganz in Ruhe für sich eine Yoga Praxis hat.

00:24:33: Also nochmal zusammengefasst was ich jetzt ändern möchte ist direkt morgens mindestens dreißig Minuten Yoga-Praxis für mich, vielleicht auch mal eine Meditation oder nur Pranayama Atemübungen.

00:24:46: Aber Hauptsache es ist eine Selbstfürsorgepraxis direkt morgens bevor ich alles andere mache.

00:24:53: Allerdings finde ich Kinder schon in Schul- und Kindergarten sind.

00:24:55: Alles andere ist tatsächlich unrealistisch.

00:24:58: Und was ich auch erinnern möchte ist dass ich Daniel mehr Freiraum geben möchte für seinen Sport, für das was ihm wichtig um uns beiden zu ermöglichen, dass wir unser Nervensystem trotz der ganzen Anspannung und der Belastungen immer wieder selbst regulieren können.

00:25:17: Ja damit wir uns am Ende nicht aus den Augen verlieren und auch emotional immer wieder zusammenfinden denn ich glaube Egoismus in der Beziehung ist an dieser Stelle sehr kurzfristig gedacht.

00:25:29: wenn man kämpft um jede Minute die die man selbst bekommt dann kann das nicht funktionieren.

00:25:36: Ja, so großzügig mit dem anderen zu sein ist glaube ich echt ein Schlüssel.

00:25:40: und ich hatte da letztens ein gutes Gespräch mit einer Freundin.

00:25:43: Mit der Katrin die auch drei Kinder hat wo der Mann extrem Sport betreibt neben seiner Arbeit und sie hat mir erzählt dass er fast jedes Wochenenden einen kompletten Tag weg ist dafür für seinen Sport.

00:25:53: Und Ich habe Augen und Mund aufgerissen vor lauter Wow wirklich und das machst du mit ne?

00:25:59: Drei kleine Kinder und Du hältst ihm den Rücken frei und dann meint ihr ja weil ich weiß danach ist er Tiefen entspannt und dann ist die Familie in Harmonie.

00:26:08: Und es fand ich total schön, wie sie das auch so mit Überzeugung gesagt hat und mit Akzeptanz dafür dass es einfach wichtig ist für die ganze Familie.

00:26:17: Und Daniel braucht zum Glück nicht einen ganzen Tag um runterzukommen sondern vielleicht mal eine Dreifelstunde Stunde.

00:26:23: aber das ist glaube ich einfach wertvoll.

00:26:26: Gleichzeitig weiß ich, wer mein Großzügiger mit dem Partner wird.

00:26:30: Das ist auch andersrum funktioniert.

00:26:33: also ich hoffe dass es bei euch aus so ist aber Ich weiß das es bei uns so ist dass er dann auch noch noch lieber sagt hey Schatz du gehst jetzt auf deine Mathe und nimm dir gerne auch eine Stunde dafür Zeit.

00:26:44: alles gut genau Und alles in allem merke ich gerade daran, je mehr Verbindung ich wieder zu mir selbst finde, desto mehr kann ich auch wirklich weitergeben an meine Kinder auch und meine Beziehungen.

00:26:57: Und letzten Endes auch an Monkey Yoga und damit auch an andere Frauen.

00:27:03: Vielleicht beginnt echte Veränderung nicht darin noch mehr zu leisten sondern darin wieder mehr bei sich selbst anzukommen.

00:27:12: Danke dass du heute wieder dabei warst und wenn dich die Folge berührt hat dann Teil sie super gerne auch mit einer Freundin oder mit deinem Partner.

00:27:22: Lasst super gern auch eine Bewertung da und das bedeutet mir wirklich viel!

00:27:26: Dann bis ganz bald, bis zur nächsten Folge von klar im Chaos.

00:27:29: Deine Lisa.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.